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Je größer die
Platten, desto wertvoller sind sie.
Veneri & Casagranda waren unter den ersten, die die Herstellungstechniken
erneuerten, sowohl durch Einsatz modernster Maschinen als auch durch funktionelle und
fortschrittliche Umstrukturierung der Arbeitsorganisation.
Der Abbau
Der Porphyrabbau erfolgt unter freiem
Himmel, in Parzellen, deren Abbau-Stufen zwischen einer Höhe von 10 bis 30 Metern
variieren.
Der Porphyr, gehauen mit der Sprengmethode "piane", wird mittels mechanischer
Pfähle der Splitter entledigt, während das bearbeitungsbereite Material zu den Plätzen
gefahren wird, wo es einer genaueren Auslese unterzogen wird.
Die größeren Blöcke jedoch werden mit Preßlufthämmern geschüttelt und in
bearbeitbare Dimensionen gebracht.
Die Arbeit wird mit Hilfe von Steinhämmern und Keilen ausgeführt, immer den Aderungen
des Gesteins folgend; so werden Platten unterschiedlicher Größe und Stärke gewonnen.
Sodann erfolgt die Auswahl der Platten nach Qualität, Stärke und Scheckung.
Das so aufgeteilte Material wird sodann der Endbearbeitung zugeführt, die mittels
ausgeklügelter Maschinen erfolgt, wodurch die Herstellung unterschiedlicher
Porphyr-Endprodukte und ein weitgefächertes Angebot ermöglicht werden.
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